Public
Dinge öffentlich zu leben, ist das Gegenteil von Tabuisierung. Ein zentraler Ansatz der PCLR ist es, zur Asymmetrie der Beziehung klar zu stehen. So können Fehlentwicklungen frühzeitig entweder durch das Paar selbst oder durch nahestehende Dritte erkannt werden. Dies ist ein wesentlicher Aspekt, der eine geführte Partnerschaft gesund macht.
Weiterhin steht „Public“ dafür, die Dynamik auszuleben. Dazu gehört auch eine feminine Entfaltung, wie sie in High Heels Fashion beschrieben ist.
Beide vorgenannten Aspekte müssen sorgfältig geplant werden. Deswegen bespreche ich in dem Buch über mehrere Kapitel hinweg, wie das umgesetzt werden kann und was dabei zu beachten ist.
Consensual
„Consensual“ soll zuerst auf BDSM hinweisen. Die zwei wesentlichen Konzepte innerhalb von BDSM sind „Safe, Sane, Consensual“ (SSC) und „Risk Aware Consensual Kink“ (RACK). Dies soll auf ein für beide Partner erfüllendes Sexualleben hindeuten.
Weiterhin geht es um Werte. Im Buch werden moderne christliche Werte als Basis verwendet, wenngleich eine PCLR auch mit einer anderen Wertebasis gelebt werden kann.
Mir ist bewusst, dass die meisten Menschen Christentum und BDSM als einen Widerspruch betrachten. In meinem Buch betrachte ich beide Begriffe über mehrere Kapitel und führe die Erkenntnisse in einem Kapitel zusammen, in dem ich diesen Widerspruch auflöse. Einen ersten Eindruck davon bekommst Du unter Christentum und BDSM.
Leadership
Eine PCLR ist eine Form von „geführter Partnerschaft“. Der Führungsbegriff im Sinne einer dienenden Führung ist dabei zentral. Es geht um eine Entlastung für beide Partner, nicht darum, dass ein Partner den anderen beherrscht.
Die „Geführter Partnerschaft“ ist durchgehend aus der Perspektive „der Mann führt“ geschrieben, weil dies meiner Neigung entspricht. Gleichwohl kann eine PCLR – mit einigen Anpassungen – auch als FLR gelebt werden.
Relationship
Die vorgenannten Eigenschaften bedingen, dass Derartiges nur in einer sehr engen Beziehung gelebt werden kann. Eine Freundschaft Plus reicht dafür nicht aus. Um die besondere Enge zu verdeutlichen, spricht das Buch von Partnerschaft+.
In diesem Zusammenhang sei auch das Konzept des „Sessels Nummer Zwei“ genannt. In einer PCLR setzt man sich selbst auf eins. Denn nur wer sich selbst lieben kann, kann auch andere lieben. Aber gleich an Stelle zwei setzt man seinen bzw. ihren Partner. Der „Sessel Nummer Zwei“ steht für den Platz, den man seinem zukünftigen Partner anbieten möchte.